Persönliche Meilensteine
Lichkonzeptionen für Museen – Ausstellungen
Staatsgalerie Stuttgart
Monet 2006
Ausgehend von dem Gemälde – Sous les peupliers – von Claude Monet zeigt die Staatsgalerie Stuttgart in einer Jubiläumsausstellung spezifische Landschaften mit reicher Lichtwirkung und herrlichen Farbklängen.
Das große thematische und atmosphärische Spektrum von Monets Felderbildern ist erstmals und ausschließlich in dieser Ausstellung zu sehen.
(Planer Ausstelung Uli Zickler und Dr. Christofer Conrad)
Bericht in der StN vom 20.05.2006
Ein wunderbarer Text über unser Licht
“Kalt ist das Licht im Wechselausstellungsraum des Stirlingbaus, wunderbar kalt – und endlich sind die Bilder Monets von jener heimeligen Rotstichigkeit befreit, die unsere Augen inzwischen selbst von Museumsbesuchen gewöhnt sind. Hier zählt allein der Eigenwert von Farbe und Form, und so lässt sich selbst bei vorsichtiger Wortwahl von einem wahren Ereignis sprechen, das mit gutem Grund Besucher nicht nur aus Deutschland in die Staatsgalerie locken wird.”
Herr Forstbauer
Licht für Glas aus vier Jahrtausenden
Dauerausstellung im Württembergisches Landesmuseum Stuttgart, Eröffnung 2005
Das Württembergische Landesmuseum zeigt eine der bedeutendsten Glassammlungen von den Anfängen der Antike bis zum 19. Jahrhundert. Die Exponate aus der Sammlung von Dr. Ernesto Wolf ergeben zusammen mit Beständen des Landesmuseums eine einzigartige Kollektion auf höchstem Niveau. In einem historischen Gewölbekeller des Dürnitzbaus werden auf 500 qm die unterschiedlichen Ausstellungssthemen in L förmigen Ganzglasvitrinen präsentiert, die in ihrer Positionierung zueinander offene und geschlossenere Raumsituationen bilden und sich teilweise zu Kabinetten formieren. Bei den Ganzglasvitrinen ist bewusst eine Minimierung aller sichtbaren Beschlägen und Fugen erreicht worden, alle technischen Einrichtungen für die Schiebebeschläge wie auch für die komplexe Sicherheitstechnik sind hinter den zum Teil bedruckten Glasflächen unsichtbar montiert.
Die notwendige Brücke als interne Verbindung der Anlieferung mit dem Lastenaufzug wurde als stützenlose Stahlkonstruktion realisiert. Um dem Andienungssteg eine spielerische Leichtigkeit über den Ausstellungsvitrinen zu verleihen wurde er mit hinterleuchteten Lichtfolien als allseitig leuchtender Körper ausgebidet.
www.world-architects.com
Sammlung Domnick in Nürtingen
Sanierung des Lichts für die Exponate zusammen mit Dr. Esser in 2005