Hapag Loyd
Das Ziel des Umbaus war, die alte Bausubstanz wieder herzustellen und durch sensible Einfügung neuer Elemente zu ergänzen. Dabei mussten Umbauten aus den 70-er Jahren, wie angehängte Rasterdecken, geschlossene Bögen und alte Teppichböden, entfernt werden. Moderne Technik der Lüftung und Klimatisierung, Küchentechnik und eine neue Beleuchtungskonzeption waren zu integrieren.
Das Betriebsrestaurant gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Raumatmosphären: Der Kuppelraum mit englischer Clubatmosphäre ist das Herzstück der Cafeteria. Ein Carreaus hierfür entworfenen Ledersitzbänken, Tischen und Stühlen aus Mahagoniholz zentriert diesen Raum unter einer 16 m hohen Glaskuppel. Tischleuchten und indirekte Beleuchtung sorgen für ein atmosphärisches Licht. Der kleine Speisesaal mit einer Gewölbedecke und Ledersitzbänken entlang der Wände hat eine gemütliche, intime Raumwirkung. Abgependelte Glaskugeln und indirekte Leuchten im Gewölbe unterstreichen diesen Eindruck.
Der große Speisesaal wird durch eine Flucht von unten beleuchteten gusseiserner Säulen geprägt. Die Tische stehen in Reihen. Darüber spannt sich eine Lichtdecke mit integrierter Lüftung und unterstreicht die offene und großzügige Raumwirkung. In dem Umbau zeigt sich, daß Tradition und Zukunftsorientierung der Hapag-Lloyd AG auch baulich miteinander verbinden lassen.
Architekt: 6H Kugler Eckhoff, Stuttgart



